Woran erkennt man bei einer IT-Lösung, ob diese gut oder schlecht ist? Wie kommt es zu einer schlechten IT-Lösung. Tipps für eine schlechte Wahl.

Gut oder schlecht?

Gut oder schlecht: Relevante Eigenschaften einer IT-Lösung
Relevante Eigenschaften einer IT-Lösung

Wie kommt es dazu?

Ursachen für eine schlechte IT-Lösung können sein:

  • Die Entscheidung für eine IT-Lösung wurde getroffen, ohne genau zu verstehen, was man bekommt.
  • Es gab grobe Missverständnisse, da die Beteiligten manches für „eh klar“ gehalten haben (Kommunikationsproblem).
  • Ein organisatorisches Problem sollte mit einer IT-Lösung behoben werden.
  • Die IT-Lösung wurde ohne Liste konkreter Anforderungen implementiert.
  • Die Erwartungen des Auftraggebers wurden dem IT-Anbieter nicht kommuniziert.
  • Der IT-Anbieter hat mehr versprochen als gehalten.
  • Die Zuverlässigkeit der IT-Lösung stellte sich erst im Betrieb als unzureichend heraus.

Um zu einer guten IT-Lösung zu kommen, beherzigen Sie am besten diesen Step-by-Step Guide.

Schlechte Wahl

Wie man Software besser nicht auswählt: Folgen Sie diesen Tipps und Sie treffen garantiert eine schlechte Wahl.

Nehmen Sie die erstbeste Software oder hören Sie nur auf die Meinung anderer

Sie müssen sich nicht vorher klar werden, was Sie eigentlich brauchen. Orientieren Sie sich an dem, was Ihnen gerade so unterkommt und hören Sie auf andere, die eine Software für so etwas Ähnliches einsetzen.

Vertrauen Sie dem Anbieter, dass alles kein Problem ist

Die kleinsten Probleme sind diejenigen, die erst gar nicht im Detail besprochen werden. Ist auch kein Thema, schließlich kann die IT alle Anforderungen erfüllen und Geld spielt für Sie keine Rolle.

Desto mehr Funktionen, desto besser!

Wenn Sie schon investieren, dann soll die neue Lösung alle Stückerln spielen. Egal, wie oft Sie eine Funktion wirklich nutzen – ein solches System muss Sie in allen Lebenslagen unterstützen. Außerdem müssen auch zukünftig benötigte Funktionen vorhanden sein, Sie werden sie sicher brauchen.

Bloß keine Anpassung an die eigene Organisation 

Das neue System war ja schon teuer genug und außerdem kann es eh alles. Die paar Anpassungen werden schon im Laufe der Zeit geschehen, wenn Sie sich mit dem System besser auskennen. Und Lernen nach der “Versuch und Irrtum” Methode ist sowieso die beste Art für die Anwender, mit dem neuen System zurecht zu kommen.

Ein System ersetzt alles!

So wie SAP, Oracle, Baan und die anderen großen Anbieter das machen, ist es ideal: ein System deckt alle Bereiche des Unternehmens ab und ersetzt alle bestehenden Systeme: das ist einfach! Außerdem wird diese Software von vielen Unternehmen eingesetzt, womit sie gut sein muss – eine Unterscheidung nach Modulen ist hier nur unnützer Aufwand. Und Sorgen über die Zukunftssicherheit der Investition muss man sich bei einem großen Anbieter auch keine machen.

Machen Sie sich keine Gedanken über den Betrieb 

Die Auswahl der richtigen Software und des richtigen Anbieters ist schon Arbeit genug. Der Anbieter wird dann auch die passende Lösung für den Betrieb haben. Über Datensicherheit, Verfügbarkeit und Kosten müssen Sie sich im Vorhinein keine großen Gedanken machen.

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